So können Unternehmen international durchstarten
Marketing Uebersetzungen

Viele Unternehmen möchten international durchstarten. Durch die Internationalität gibt es Zugang zu neuen Kunden und die Reichweite kann gesteigert werden. Einige Unternehmen setzen im Ausland auf billigere Produktionsstätten und Arbeitskräfte. Wann immer Unternehmen international Produkte oder Dienstleistungen verkaufen möchten, sollte eine gute Vorbereitung durchgeführt werden. Je nach Land können unterschiedliche Regelungen, Sitten und Tabus herrschen. Damit der internationale Start erfolgreich wird, sollte einiges beachtet werden.

So können Unternehmen international durchstarten

Nicht jedes Geschäftsmodell passt zu jedem Markt

Möchten Unternehmen international durchstarten, sollten zu Beginn ähnliche Märkte gesucht werden. Nicht jeder Markt ist für jedes Unternehmen geeignet. In anderen Märkten kann es bereits große Konkurrenz geben. Ein weiteres Problem ist, dass nicht jedes Geschäftsmodell problemlos auf andere Märkte übertragen werden kann. Je nach Land können beispielsweise unterschiedliche gesetzliche Regelungen gelten. Die Mentalität der Zielgruppe kann zudem eine Rolle spielen. Nicht jedes Produkt oder Dienstleistung findet in jedem Land Anklang. Ein Beispiel hierfür ist Uber. Während Uber in vielen Ländern gestartet ist, bleibt der Start in Deutschland unter anderem wegen der gesetzlichen Regelungen hierzulande aus.

Gewohnheiten und Tabus des Ziellandes zwingend beachten

Ein geeigneter Markt hat Ähnlichkeiten mit dem ersten und kann ohne große Probleme angegangen werden. Zu Beginn sollte daher eine Marktforschung betrieben werden. Dabei sollte nach der Sprache, Gesetze, Konkurrenz, Sitten und Interessen der Bewohner geschaut werden. Hat man sich für einen Markt entschieden, sollte auf die Gewohnheiten und Tabus des neuen Marktes geachtet werden. Hat ein Unternehmen ein bestimmtes Logo mit Farben, sollte darauf geachtet werden, dass im neuen Zielland keine negativen Konnotationen mit den Farben und Formen des Logos bestehen. Weiter sollte darauf geachtet werden, dass keine Patente vor Ort verletzt werden.

Werbebotschaften und Schlagworte müssen angepasst werden

Beachtet werden sollte, dass Werbebotschaften und Schlagworte möglicherweise abgeändert werden müssen. Je nach Mentalität können Botschaften missverstanden werden und Fehlinterpretationen entstehen. Gerade bei Übersetzungen in andere Sprachen können schnell Fehler auftreten. Wir empfehlen, Ihre Marketingmaterialien professionell übersetzen zu lassen. Dadurch wird vermieden, dass Botschaften falsch vermittelt und dargestellt werden. Je nachdem, über welche Kanäle die Zielgruppe vor Ort angesprochen werden soll, kann das Marketingmaterial angepasst werden. Vor Ort können andere soziale Netzwerke oder Kanäle im Hauptfokus liegen. In jedem Fall sollte die Konkurrenz analysiert werden. Geschaut werden kann, welche Kanäle die Konkurrenz nutzt und wie die Zielgruppe angesprochen wird.

Beziehungen und Vertrauen vor Ort aufbauen

Soll im neuen Zielland vor Ort produziert und Mitarbeiter angestellt werden, ist es wichtig, sich vorher genau darüber zu informieren. Je nach Land kann es unterschiedliche Auflagen geben. Bei den Verhandlungen mit lokalen Vermietern und Anbietern sollte Harmonie und das Vermeiden von Streitigkeiten im Vordergrund stehen. Ein Geschäftsessen kann dabei helfen, Beziehungen vor Ort aufzubauen. Vor Ort kann sich an einen Anwalt gewendet werden, der bei Punkten wie Arbeitsverträge und Mietverträge helfen kann. Beachtet werden sollte zudem, dass nicht alle Materialien immer vor Ort zur Verfügung stehen. Werden besondere Materialien benötigt, sollte geklärt werden, woher diese kommen und wie sie zur Produktionsstätte vor Ort gelangen.

Offenheit gegenüber ausländischen Unternehmen

Viele Länder sind offen gegenüber ausländischen Unternehmen. Wenn Arbeitsplätze in das Land gebracht werden, werden Unternehmen vonseiten der Regierung möglicherweise unterstützt. Gerade in Ländern, in denen die wirtschaftliche Lage nicht gutsteht, werden Unternehmen, die Arbeitsplätze bringen, gerne gesehen. Solange alle gesetzlichen Auflagen beachtet werden, spricht nichts dagegen, im Ausland zu produzieren. Unternehmen sollten jedoch beachten, dass es zu Beginn zu hohen Initialkosten kommen kann.

Florian Ibe
Florian Ibe
ist Gründer und Inhaber von pictibe. Er selbst beschreibt sich als einer der Glücklichen, die ihr Hobby zum Beruf machen konnten. Seine tägliche Aufgabe ist es, komplexe Zusammen­hänge auf das Wesentliche zu reduzieren und daraus eine direkte Botschaft für Kunde und Mitarbeiter zu entwickeln.

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