Was ist der Unterschied zwischen einer Webseite und einem Sales-Funnel?
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Wie viele Unternehmer / Unternehmen kennen Sie, die heutzutage keine Internetpräsenz haben? Vermutlich nicht viele. Unabhängig von der Branche gehört es heutzutage zum guten Ton eine Webseite, also eine digitale Visitenkarte, zu betreiben. Eine Vielzahl an Homepage Baukastensystemen ermöglichen eine relativ einfache Erstellung der eigenen Webseite ohne tief greifende IT Kenntnisse.

Was ist der Unterschied zwischen einer Webseite und einem Sales-Funnel?

Aber haben Sie sich schon einmal gefragt, was diese Webseiten wirklich bringen? Wie viele Kunden konnten über die Webseite gewonnen werden? Wie viel Umsatz kann diesen Kunden und damit der Webseite zugeordnet werden?

Bei diesen Fragen wird es schon deutlich komplizierter. Selbst die Frage, was das eigentliche Ziel der Webseite ist, wird meist mit “das braucht man heutzutage”, “ohne gehts ja nicht” oder “damit ich bei Google gefunden werde” beantwortet.

Aufbau und Inhalt einer klassischen Webseite

Eine klassische Website besteht in der Regel aus ca. fünf bis zwanzig oder mehr unterschiedlichen Seiten mit allen möglichen Informationen zu Ihrer Firma und deren Geschichte, Ihren Mitarbeitern, Ihren Produkten oder Dienstleistungen, Ihren Partnern, Ihren Kontaktinformationen und manchmal noch einem Blog, der mehr oder meistens weniger regelmäßig aktualisiert wird.

Den Besuchern einer Website, oftmals auch als Traffic bezeichnet, können also kreuz und quer zwischen den unterschiedlichsten Informationen hin und her springen. Einige interessieren sich mehr für Ihre Entstehungsgeschichte, andere inspizieren lieber den Produktkatalog und wiederum andere scrollen durch Ihre letzten Blogbeiträge. Einige finden auch die gesuchten Informationen nicht und verlassen die Seite direkt wieder.

Welche Informationen die Webseiten Besucher zu sehen bekommen und zwischen welchen Seiten hin und her navigiert werden, ist dabei außerhalb des Einflusses des Webseitenbetreibers und oftmals dem Zufall überlassen. Kam Ihre Kernbotschaft beim Interessenten an? Hat der Besucher, die Informationen zu Ihrem Produkt / Dienstleistung überhaupt gesehen?

Sales Funnel als Alternative zur Webseite

Im Gegensatz zu einer Webseite, auf der die Besucher jederzeit zu jedem beliebigen Bereich “springen” können, ist ein Funnel (Trichter) eine exakt aufeinander abgestimmte Abfolge von Informationen mit jeweils genau einem klar definierten Ziel. Je nachdem was das Ziel in den vorderen Schritten des Funnels ist, spricht man dann von unterschiedlichen Funneltypen, wie z.B. einem Sales-Funnel, einem Lead-Funnel oder einem Webinar-Funnel. Im Grunde folgen alle Funneltypen einem sehr ähnlichem Prinzip. Am häufigsten wird der Begriff Sales-Funnel verwendet, auch wenn streng genommen z.B. ein Lead-Funnel gemeint wird.

Auf die Frage nach der Definition eines Funnels, gibt es die unterschiedlichsten Antworten. Eine einfache Definition ist:

Ein Funnel ist eine Marketing Strategie, um Interessenten durch einen mehrstufigen Prozess in treue Kunden zu verwandeln.

Anders als bei einer reinen Informationswebseite, steht bei einem Funnel ein klar definiertes Ziel im Vordergrund.

Nehmen wir als Beispiel einen Handwerksbetrieb im Sanitär Bereich. Eine Webseite würde typischerweise die oben genannten Informationen beinhalten. Wann wurde der Betrieb gegründet, welche Dienstleistungen werden angeboten, wer sind die Mitarbeiter, wo ist der Firmensitz etc.

Ein Funnel würde sich in diesem Bereich auf einen ganz bestimmten Teilbereich der Dienstleistung konzentrieren. Nehmen wir als Thema beispielsweise “strahlend weiße Fugen im Badezimmer”. Das Unternehmen könnte z.B. eine kleine Broschüre (E-Book) mit den 10 besten Tipps & Tricks für strahlend weiße Fugen im Badezimmer erstellen und entweder kostenlos oder für wenige Euro dem Interessenten anbieten. Bei der kostenlosen Variante spricht man üblicherweise von einem lead magnet. Das einzige Ziel im ersten Schritt des Funnels wäre es also die email Adresse des Interessenten gegen das E-Book einzutauschen. In einem zweiten Schritt des Funnels könnten dieselben Tipps in Form einer ausführlichen Videoanleitung zum Kauf angeboten werden. Wieder in einem weiteren Schritt, gibt es die passenden Materialien (Fugenbürste, Fugenstift etc.) dazu. Vermutlich als letzten Schritt im Funnel kann natürlich auch die eigentliche Durchführung der “Fugenauffrischung” durch den Betrieb oder einen Partnerbetrieb angeboten werden.

Die Produkte innerhalb eines Funnels sind dabei meist aufeinander aufbauend und folgen einer Preisstrategie, die im einfachsten Fall von sehr preiswert bis sehr teuer reichen kann. Wichtig ist hier, dass der gefühlte Wert, also das, was der Kunde bekommt, immer deutlich höher liegen sollte als der tatsächliche Preis.

Das primäre Ziel einer Funnel-Strategie ist es daher nicht möglichst schnell einen (einzelnen) Verkauf abzuschließen, sondern treue wiederkehrende Kunden mit einem hohen Kundenwert (CLV – customer lifetime value) zu generieren.

Der Funnel besteht im Grunde aus einer genau definierten Abfolge von unterschiedlichen “Webseiten”, Angeboten und eMail Marketing. So können Kunden, die sich im ersten Schritt nur den lead magnet gesichert haben, auch später noch in zahlende Kunden verwandelt werden.

Eine Funnel-Strategie eignet sich für fast alle Arten von Geschäftsmodellen und Unternehmen, solange die Anzahl an Leads oder Sales / Verkäufe gesteigert werden sollen. Es gibt in jeder nur erdenklichen Branche Beispiele von extrem erfolgreichen Funnel, dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Dienstleistungen, digitale oder physische Produkte handelt.

Die Funnel Strategie für dein Unternehmen

Als Unternehmer, der sich zum ersten Mal mit dem Aufbau eines (Sales-) Funnels beschäftigt, werden Sie vermutlich überwältigt sein und ohne ein richtiges Konzept nicht wissen, wie man starten soll. Jetzt gilt es pragmatisch zu sein. Wieso das Rad neu erfinden? Russell Brunson, der Gründer von ClickFunnels und im Grunde der Erfinder der Funnel Strategien hat hier den Begriff des Funnel Hacking geprägt. Funnel Hacking ist das imitieren (nicht kopieren!) erfolgreicher Strategien. Dabei wird der gesamten Verkaufs- und Marketingprozess der erfolgreichsten im Markt analysiert und deren Vorgehensweise für die eigene Strategie adaptiert und optimiert.

Orientiere dich an dem was funktioniert und mache nicht die selben kostspieligen Fehler, die andere bereits vor dir gemacht haben.

Funnel Hacking ist eine der einfachsten und am schnellsten umzusetzenden Strategien um einen (Online-) Unternehmen zum Erfolg zu verhelfen. Dabei kann jedes Detail eine Rolle spielen.

  • Wie schaut die Landing-Page aus?
  • Wie werden die Interessenten angesprochen?
  • Wie ist deren Preisstruktur?
  • Welche Farben verwenden sie?
  • Wie schaut das Logo aus?
  • Wie sind die Texte geschrieben?
  • Welche E-Mails verschicken sie?
  • Welche Werbung schalten sie?
  • etc.

Anstatt auf der grünen Wiese zu starten, was ein langwieriger Prozess sein kann, beginnen die ersten Versuche schon sehr nah am Ziel, da ja bekannt ist, dass die Konkurrenz erfolgreich ist. Damit sind deine Erfolgsaussichten extrem viel besser.

If you want to achieve success, all you need to do is find a way to model those who have already succeeded. – Tony Robbins

Wer das volle Potenzial aus seinem Unternehmen holen will, sollte sich unbedingt mit dieser Thematik beschäftigen. Russell Brunson, der Gründer von ClickFunnels (Marktführer im Bereich Funnel Software Builder) bietet dazu für nur 100 USD ein 30-tägiges Funnel Training (One Funnel Away Challenge -> weiter Informationen zur Challenge finden Sie HIER) an. Das Feedback zu dem Training ist Phänomenal. Ihr Denken über ihr Unternehmen und deren Möglichkeiten werden sich durch das Coaching ändern. Garantiert.

Florian Ibe
Florian Ibe
ist Gründer und Inhaber von pictibe. Er selbst beschreibt sich als einer der Glücklichen, die ihr Hobby zum Beruf machen konnten. Seine tägliche Aufgabe ist es, komplexe Zusammen­hänge auf das Wesentliche zu reduzieren und daraus eine direkte Botschaft für Kunde und Mitarbeiter zu entwickeln.

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