Was ist eine digitale Visitenkarte?
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Visitenkarten haben eine lange Tradition und sind aus dem Geschäftsleben nicht mehr wegzudenken. Visitenkarten im Papierformat wurden längst durch digitalisierte Varianten ersetzt. Diese sogenannten vCards können mittels weniger Mausklicks erstellt und an wichtige Kontakte aus dem persönlichen Geschäftsumfeld versendet werden. Darüber hinaus ist es mittlerweile problemlos möglich, digitale Visitenkarten über nahezu alle gängigen beziehungsweise beliebten Instant-Messenger zu teilen. Dennoch ist den wenigsten wirklich klar, wie eine solche vCard funktioniert, wie sie sich erstellen und letztendlich verwenden lässt. Dabei handelt es sich um eine simple Angelegenheit, welche sich binnen weniger Schritte bewerkstelligen lässt.

Was ist eine digitale Visitenkarte?

Eine digitale Visitenkarte beziehungsweise eine vCard ist aus technischer Sicht eine Datei im sogenannten „vcf“-Format. Darin sind unter anderem Informationen zur Person selbst als auch zu jeweiligen Unternehmen gespeichert. Die hier hinterlegten Angaben können auf Basis des Formats von verschiedenen E-Mail-Programmen, digitalen Kalendern oder Organizers sowohl gelesen als auch verarbeitet werden.

Eine Visitenkarte in digitaler Form lässt sich jederzeit komfortabel über das Internet versenden. Darüber hinaus ist es jederzeit möglich, die vCard mit Hilfe eines QR-Codes zu scannen und/oder in eine vorhandene Webseite einzubetten. Zusätzlich besteht die Option, die digitale Visitenkarte durch interaktive Inhalte sowie Video- und Audiosequenzen einzigartiger zu gestalten und bei Geschäftspartnern einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Wie funktioniert eine digitale Visitenkarte?

Die Erstellung einer vCard basiert auf bereits existierenden und ebenso weit verbreiteten Datei-Formaten. Visitenkarten in digitaler Ausführung werden vor diesem Hintergrund als ASCII-Zeichensatz sowie im Rahmen einer vorgegebenen Syntax gespeichert. Die einzelnen Datenfelder sind grundsätzlich immer in Eigenschaften und Attribute unterteilt und werden durch Doppelpunkte getrennt. Weitere Parameter, welche in einer vCard hinterlegt sein sollten, werden durch Semikolons (Strichpunkte) voneinander getrennt und entsprechend dargestellt.

So ist eine digitale Visitenkarte aufgebaut

Der Aufbau einer jeden vCard ist klar definiert. Hinter den Eigenschaften einer jeden Datei folgen zusätzliche, zwingend notwendige Attribute, wie zum Beispiel die Telefonnummer, die Adresse oder weiterführende Informationen zur Webseite eines Unternehmens. Durch die Verwendung von zusätzlichen Parametern ist es möglich, eine Unterscheidung zwischen einer privaten sowie geschäftlichen vCard herzustellen.

Hohe Kompatibilität durch ein gängiges/standardisiertes Datei-Format

Das gängige und ebenso weitverbreitete „vcf“Datei-Format gilt als das wesentliche Fundament bei der Erstellung einer digitalen Visitenkarte. Das Format kann von nahezu allen E-Mail-Programmen, Kalendern sowie von mobilen Endgeräten mit IOS- oder Android-Betriebssystem ohne die Installation einer zusätzlichen Software erkannt und gelesen werden. Etwaige unterstützende Tools bieten zwar einen vergrößerten Funktionsumfang, sind jedoch kaum mit einem Mehrwert für Anwender verbunden.

Eine digitale Visitenkarte selbst erstellen

Wer zum Beispiel das E-Mail-Programm „Outlook“ des US-Unternehmens Microsoft verwendet, kann in Eigenregie eine persönliche digitale Visitenkarte mit nur wenigen Mausklicks erstellen. Darüber hinaus haben zahlreiche andere E-Mail-Anwendungen längst die Entwicklungen in diesem Bereich erkannt und sich der visualisierten Darstellung des „vcf“-Formats angeschlossen und entsprechend notwendige Aktualisierungen vorgenommen.

Angesichts einer großen Zahl kostenlos erhältlicher Produkte für die Erstellung von digitalen Visitenkarten gilt es darauf zu achten, die persönlichen Ansprüche an eine individuell gestaltete vCard zu definieren. Der große kreative Spielraum ist in diesem Zusammenhang in der Regel mehr Fluch als Segen und verleitet zu unnötigen Spielereien, welche in der realen Geschäftswelt schlichtweg überflüssig sind oder gar einen schlechten Eindruck beim Leser hervorrufen könnten. Moderne digitale Visitenkarten vermitteln einen klar strukturierten und seriösen Geschäftskontakt, welcher alle relevanten Informationen enthält, welche es zu kennen gilt und für andere wichtig sind.



Florian Ibe
Florian Ibe
ist Gründer und Inhaber von pictibe. Er selbst beschreibt sich als einer der Glücklichen, die ihr Hobby zum Beruf machen konnten. Seine tägliche Aufgabe ist es, komplexe Zusammen­hänge auf das Wesentliche zu reduzieren und daraus eine direkte Botschaft für Kunde und Mitarbeiter zu entwickeln.

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