Werbefallen im Internet – So schützt man sich
Werbefallen Im Internet So Schuetzt Man Sich

Im Internet lauern eine ganze Menge an Kostenfallen. Besonders Kinder und Jugendliche, aber natürlich auch Erwachsene, fallen auf diese oft herein.

Werbefallen im Internet – So schützt man sich

Betrüger werben im Internet häufig mit vermeidlich tollen Gewinnspielen oder kostenfreien Angeboten. Im Endeffekt ziehen diese dubiosen Dienste dann aber doch erhebliche Kosten nach sich, beispielsweise, wenn ungewollt ein langfristiges Abo abgeschlossen wird. Ein Internet Werbeblocker kann im ersten Schritt dabei helfen, dass solche Werbefallen erst gar nicht auf dem Bildschirm erscheinen.

Werbefallen im Internet – So funktionieren sie

Betrüger versuchen im Internet häufig mit trügerischen Links auf unseriöse Seiten zu verweisen. In Apps werden zu diesem Zweck beispielsweise Nachrichten über einen angeblichen Gewinn eingeblendet, den es in Wahrheit natürlich überhaupt nicht gibt. Wenn auf diese Links geklickt wird, müssen persönliche Daten eingegeben werden und automatisch wird so ein kostenpflichtiges Abo abgeschlossen – dies ist allerdings nur eines von vielen Beispielen, wie Werbefallen im Internet funktionieren. Oft wird der Computer über diese unseriösen Seiten auch mit Malware oder weiteren schädlichen Software-Programmen infiziert.

Besonders gerne wird auch das sogenannte Phishing für den Betrug im Internet genutzt. Betrüger versuchen bei dieser Methode, an sensible Daten, wie Passwörter, TANs, PINs oder Kreditkartennummern zu gelangen. Die Opfer von Phishing, welches besonders häufig über den Versand von E-Mails praktiziert wird, werden in Mails, die sehr seriös und professionell wirken, aufgefordert, eine Webseite, die ebenfalls täuschend echt wirkt, aufzurufen und dort Ihre persönlichsten Daten oder Passwörter einzugeben.

Besonders Eltern müssen hier vorsichtig sein und offen mit ihren Kindern über die Werbefallen, die im Internet kursieren, sprechen. Denn, wenn ein Schaden entsteht oder ein kostenpflichtiger Dienst von Kindern in Anspruch genommen wird, dann sollen die Eltern in der Regel dafür haften. Oft sind diese Forderungen allerdings nicht berechtigt. Wenn beim Surfen im Internet allerdings ein paar Tipps und gewisse Regeln beachtet werden, können diese Fallstricke einfach umgangen werden.

Tipps für den Schutz vor unseriösen Angeboten im Internet

Zum einen sollten die Kinder unbedingt ausführlich über die Themen Kommerz und Werbung im Internet aufgeklärt werden. So werden sie dafür sensibilisiert, dass es gewisse Gefahren im Internet gibt, auf die sie achten müssen. Zum anderen sollte ebenfalls über In-App Käufe und weitere kostenpflichte Angebote im Netz gesprochen werden. Gut ist es, wenn die Eltern hier die Regel aufstellen, dass die Kinder niemals eigenständig kostenpflichte Dienste in Anspruch nehmen dürfen.

Hilfreich ist es auch, den Kindern Beispiele für die Kostenfallen und Betrügereien im Internet an die Hand zu geben. So entwickeln die Kinder eine Vorstellung davon und sind achtsamer im Netz unterwegs.

Eltern sollten mit ihren Kindern darüber hinaus feste Regeln definieren, was die Eingabe von persönlichen Daten und das Einrichten von Accounts im Internet angeht. Am besten ist es, wenn die Eltern in diesen Situationen stets dazu gerufen werden, um die Eingabe zu überwachen. Selbstständig sollte ein Kind im Internet niemals Daten angeben.

Die sichere Einrichtung und Konfiguration von Smartphones, Laptops und Computern ist ebenfalls ein wichtiger Punkt. Mit Hilfe von Anti-Virus-Programmen, Werbeblockern, regelmäßigen Sicherheitsupdates und speziellen Einstellungen für Kinder, kann eine solide Ausgangsbasis geschaffen werden, die Sicherheit beim Surfen im Internet bietet.

Photo by Luther Bottrill on Unsplash

Florian Ibe
Florian Ibe
ist Gründer und Inhaber von pictibe. Er selbst beschreibt sich als einer der Glücklichen, die ihr Hobby zum Beruf machen konnten. Seine tägliche Aufgabe ist es, komplexe Zusammen­hänge auf das Wesentliche zu reduzieren und daraus eine direkte Botschaft für Kunde und Mitarbeiter zu entwickeln.

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